So viele Stärken. Eine Superbean.
Viele Menschen wissen nicht, wie wichtig Soja für unsere Ernährungssysteme ist. Europäisches Soja ist vielseitig einsetzbar und kann weit mehr als Tofu. Nach dem Europe Soya Standard in Europa angebaut, ist es gentechnikfrei und stammt aus Lieferketten ohne Entwaldung. Es liefert hochwertiges Eiweiß für Menschen und Tiere, passt gut in vielfältige Fruchtfolgen und trägt zur Bodenfruchtbarkeit bei. Gleichzeitig stärkt es die regionale Landwirtschaft und verringert Europas Abhängigkeit von Importen. Studien zeigen zudem, dass ausgewählte tierische Produkte einen niedrigeren CO₂ -Fußabdruck aufweisen, wenn zertifiziertes, europäisches Soja im Futter eingesetzt wird – verglichen mit Soja aus Übersee, unter anderem aus den USA, Argentinien und Brasilien.
Die Soya Superbean zeigt: Manchmal steckt viel in einer kleinen Bohne.
Warum die Herkunft von Soja wichtig ist
Eine verlässliche Proteinversorgung ist für Europas Landwirtschaft wichtig. Tiere brauchen Protein, um gesund zu bleiben und zu wachsen. Auch die Herkunft und der Anbau beeinflussen den CO2-Fußabdruck unserer Lebensmittel.
Schon gewusst?
75% des weltweit verwendeten Sojas wird als Tierfutter eingesetzt (siehe Land schafft Leben, 2022). Es liefert wichtige Nährstoffe für Schweine, Geflügel und andere Nutztiere. Wer Produkte mit dem Europe Soya Label wählt, unterstützt eine sichere, europäische Proteinversorgung:
- Anbau und Verarbeitung nach klar definierten Kriterien
- Gentechnikfrei
- Keine Entwaldung oder Landnutzungsänderung
- Transparente Lieferketten
So wird nachvollziehbar, woher das Soja kommt und wie es erzeugt wurde.
Das Futter für Schweine macht einen Unterschied
Wenn Schweine mit nach dem Europe Soya Standard zertifiziertem Soja gefüttert werden, kann das den CO2 -Fußabdruck verringern. Eine vom FiBL Österreich durchgeführte Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment) zeigt: Schweinefleisch von Schweinen, die mit Europe Soya-zertifiziertem Soja gefüttert werden, weist einen um 42% niedrigeren CO2 -Fußabdruck auf als das von Schweinen, die mit Soja aus Übersee (50% USA, 50% Brasilien) gefüttert werden.
Das zeigt, dass die Wahl des Futters den CO2-Fußabdruck unserer Lebensmittel deutlich beeinflussen kann. Hier finden Sie weitere Studiendetails.
Ein kleines Ei, eine bewusste Entscheidung
Eine Product Carbon Footprint (PCF) Studie der BOKU Wien zeigt: Eier von Hennen, die mit Europe Soya-zertifiziertem Futter gefüttert werden, haben einen um 40% niedrigeren CO2-Fußabdruck als ein durchschnittlich in der EU erzeugtes Ei.
Diese Branchenlösung, die gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ) entwickelt wurde, zeigt, dass die Wahl des richtigen Futters den CO2-Fußabdruck unserer Lebensmittel deutlich beeinflussen kann. Hier finden Sie weitere Studiendetails.
EUROPÄISCHES SOJA: Eine Kulturpflanze, viele Vorteile
90% weniger CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
Nach dem Europe Soya Standard zertifiziertes europäisches Soja weist entlang der untersuchten Wertschöpfungskette einen um 90% niedrigeren CO2-Fußabdruck auf als das in den relevanten Studien verwendete Referenzsoja.
Das zeigt: Die Wahl der Soja kann den CO2-Fußabdruck von Futtermitteln und Lebensmitteln beeinflussen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Keine Abholzung
Der Europe Soya Standard verlangt, dass zertifiziertes Soja ohne Entwaldung und ohne Landnutzungsänderung angebaut wird. Der Standard enthält bereits zentrale Anforderungen der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR). Das Europe Soya Label zeigt: Das Soja stammt aus Europa und erfüllt klare Anforderungen an Anbau und Verarbeitung. Konsument:innen können sich somit darauf verlassen, dass europäisches Soja nicht zur Abholzung von Wäldern beiträgt.
Kurze Transportwege
Wenn Soja in Europa angebaut und verarbeitet wird, sind die Wege kürzer – vom Feld bis zum Futtertrog oder in den Supermarkt. Das spart nicht nur Zeit und Energie, sondern kann auch Transportemissionen senken. Regionale Wertschöpfungsketten stärken zudem heimische Landwirt:innen, fördern eine stabile europäische Versorgung und machen das Ernährungssystem widerstandsfähiger.
Gesunde Böden und nachhaltige Fruchtfolgen (Die Superkraft für gesunde Böden)
Als Leguminose bindet Soja Stickstoff aus der Luft und reichert damit den Boden auf natürliche Weise an. So lässt sich der Bedarf an synthetischen Stickstoffdüngern verringern, womit Ressourcen geschont werden können.
Außerdem passt Soja gut in eine abwechslungsreiche Fruchtfolge. Das bedeutet: Auf einem Feld wachsen jedes Jahr unterschiedliche Pflanzen statt immer derselben Kultur. Diese Abwechslung hält den Boden fruchtbar, fördert die Biodiversität und kann helfen, Krankheiten und Schädlinge auf natürliche Weise zu reduzieren.
Ein Label, derselbe verlässliche Standard
Donau Soja und Europe Soya werden zu einem gemeinsamen europäischen Standard. Während der Übergangszeit können Produkte beide Logos tragen. In Zukunft wird Europe Soya das einheitliche Label sein – mit klaren Vorgaben für gentechnikfreies, entwaldungsfreies Soja aus Europa.
Was bedeutet das für dich?
Es ändert sich nichts. Produkte mit dem Donau Soja Label erfüllen bereits die Anforderungen von Europe Soya. Die Kriterien bleiben gleich, nur der Name wird angepasst für eine europaweit einheitliche Kennzeichnung. Du kannst also weiterhin auf uns vertrauen.
Multitalent Soja
Protein für Tiere
- Liefert Protein für Schweine, Geflügel und andere Nutztiere
- 75% des Sojas weltweit wird als Tierfutter eingesetzt (siehe Land schafft Leben, 2022)
- Studien zeigen bei ausgewählten tierischen Produkten einen niedrigeren CO2-Fußabdruck, wenn Europe Soya-zertifizierte Soja im Futter verwendet wird (siehe BOKU Wien und FiBL Österreich)
Pflanzliche Ernährung
- Liefert pflanzliches Eiweiß und weitere Nährstoffe
- Passt in viele alltägliche Gerichte
- Bringt Abwechslung auf den Teller
Aus Europa
- Wird von Landwirt:innen in Europa angebaut
- Hat eine nachvollziehbare Herkunft und kann kürzere Transportwege ermöglichen
- Reduziert die Abhängigkeit von importiertem Soja aus Übersee (USA, Brasilien, Argentinien)
Teil einer vielfältigen Fruchtfolge
- Unterstützt gesunde Böden & fördert vielfältige Fruchtfolgen
- Nimmt Stickstoff aus der Luft auf und kann den Bedarf an stickstoffhaltigem, synthetischem Dünger verringern
- Trägt dazu bei, den Aufbau bestimmter Schädlinge und Krankheiten zu reduzieren
Über Donau Soja
Donau Soja verbindet Landwirt:innen, Verarbeiter, Lebensmittelunternehmen und weitere Partner:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gemeinsam arbeiten wir an einer sicheren und europäischen Proteinversorgung. Der Europe Soya Standard garantiert klare Anforderungen: Das Soja stammt aus Europa, ist gentechnikfrei, wird ohne Entwaldung und Landnutzungsänderung angebaut und bleibt entlang der gesamten Wertschöpfungskette rückverfolgbar. Es liefert Protein für Tierfutter und Lebensmittel, stärkt regionale Lieferketten und verringert die Abhängigkeit von Importen.
Eier, die einen Unterschied machen: 40% weniger CO₂-Emissionen 
Eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, welchen Einfluss das Futter auf den CO2-Fußabdruck von Eiern hat. Eier von Hennen, die mit Europe Soya-zertifiziertem Soja gefüttert werden, haben einen um 40% niedrigeren CO2-Fußabdruck als die in der Studie verwendeten Referenzeier.
Die Ergebnisse machen deutlich: Auch die Wahl des Futters zählt. Nach Angaben der Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ) stammt bereits die Hälfte des verwendeten Sojas aus Österreich. Das stärkt regionale Lieferketten. Mit dem Europe Soya Standard verbindet Donau Soja regionale Herkunft mit Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Hier finden Sie weitere Studiendetails.
Hans-Peter Schlegl
“Mit Europe Soya garantieren wir hochwertige Eiweißversorgung – gentechnikfrei und nachhaltig.”
Barbara Schlögl-Artner, Schlögl-Ei
„Donau Soja ist für uns mehr als Futter – es ist ein Statement für Verantwortung, Regionalität und Umweltschutz. So beginnt Nachhaltigkeit schon im Stall.“
13 Jahre, ein gemeinsamer Branchenansatz: Österreich zeigt, wie es geht
Seit 2013 setzt die österreichische Eierbranche gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft Österreich auf Futtermittel mit Soja, das nach dem Europe Soya Standard zertifiziert ist. Dieser langfristige Branchenansatz macht die Herkunft des eingesetzten Sojas nachvollziehbar und zeigt, wie die Herkunft der Futtermittel zu regionaleren Lieferketten beitragen und den futtermittelbedingten CO2-Fußabdruck reduzieren kann.
Michael Wurzer, Geschäftsführer der GWÖ bestätigt: „Bereits seit über einem Jahrzehnt setzt die österreichische Eierbranche geschlossen auf Donau Soja-Fütterung, eine Branchenlösung, die Klima und regionale Wertschöpfung gleichermaßen stärkt. In den vergangenen 13 Jahren konnten dadurch über eine Million Tonnen CO₂ eingespart werden, während gleichzeitig heimische Betriebe, regionale Kreisläufe und die europäische Eiweißproduktion gezielt aufgebaut wurden.“
Durch den gezielten Ausbau langfristiger und stabiler regionaler Wertschöpfungsketten hat Österreich seine Rolle als wichtiges europäisches Sojaanbaugebiet gefestigt. Nach Angaben des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erntete Österreich 2025 rund 272.000 Tonnen Sojabohnen. Damit war Österreich nach Italien und Frankreich der drittgrößte Sojaproduzent in der Europäischen Union. Mit rund 86.000 Hektar Anbaufläche gehörte Österreich auch bei der Sojaanbaufläche zu den fünf führenden EU-Ländern.
Best practices 
Die Rudolf Großfurtner GmbH ist seit 2018 aktives Mitglied bei Donau Soja und engagiert sich durch die Fütterung mit Donau Soja für eine nachhaltige, sichere Eiweißversorgung in Europa. So garantiert Großfurtner verantwortungsvoll erzeugte Schweinefleischprodukte, die Konsument*innen mit gutem Gewissen genießen können. mehr erfahren
Die GUSTINO Strohschweine werden mit gentechnikfreien Futtermitteln aus der Region versorgt, ein großer Teil davon wird sogar direkt bei den Schweinebauern selbst angebaut. Einige Lieferant*innen nutzen bereits im Rahmen des GUSTINO Strohschwein-programms (Modul „Klimafit“) Donau Soja-zertifiziertes Soja, und dieser Anteil soll weiter steigen. mehr erfahren
Best practices 
Eier, die einen Unterschied machen: 40% weniger CO₂-Emissionen 
Eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt, welchen Einfluss das Futter auf den CO2-Fußabdruck von Eiern hat. Eier von Hennen, die mit Europe Soya-zertifiziertem Soja gefüttert werden, haben einen um 40% niedrigeren CO2-Fußabdruck als die in der Studie verwendeten Referenzeier.
Die Ergebnisse machen deutlich: Auch die Wahl des Futters zählt. Nach Angaben der Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ) stammt bereits die Hälfte des verwendeten Sojas aus Österreich. Das stärkt regionale Lieferketten. Mit dem Europe Soya Standard verbindet Donau Soja regionale Herkunft mit Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Hier finden Sie weitere Studiendetails.
13 Jahre, ein gemeinsamer Branchenansatz: Österreich zeigt, wie es geht
Seit 2013 setzt die österreichische Eierbranche gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft Österreich auf Futtermittel mit Soja, das nach dem Europe Soya Standard zertifiziert ist. Dieser langfristige Branchenansatz macht die Herkunft des eingesetzten Sojas nachvollziehbar und zeigt, wie die Herkunft der Futtermittel zu regionaleren Lieferketten beitragen und den futtermittelbedingten CO2-Fußabdruck reduzieren kann.
Michael Wurzer, Geschäftsführer der GWÖ bestätigt: „Bereits seit über einem Jahrzehnt setzt die österreichische Eierbranche geschlossen auf Donau Soja-Fütterung, eine Branchenlösung, die Klima und regionale Wertschöpfung gleichermaßen stärkt. In den vergangenen 13 Jahren konnten dadurch über eine Million Tonnen CO₂ eingespart werden, während gleichzeitig heimische Betriebe, regionale Kreisläufe und die europäische Eiweißproduktion gezielt aufgebaut wurden.“
Durch den gezielten Ausbau langfristiger und stabiler regionaler Wertschöpfungsketten hat Österreich seine Rolle als wichtiges europäisches Sojaanbaugebiet gefestigt. Nach Angaben des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erntete Österreich 2025 rund 272.000 Tonnen Sojabohnen. Damit war Österreich nach Italien und Frankreich der drittgrößte Sojaproduzent in der Europäischen Union. Mit rund 86.000 Hektar Anbaufläche gehörte Österreich auch bei der Sojaanbaufläche zu den fünf führenden EU-Ländern.
Toolkit – Ready to use & Free to share
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