ADA Inception Phase

Aufbau von nachhaltigen und inklusiven Wertschöpfungsketten für gentechnikfreie Soja aus Moldau, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Ukraine

 

DATUM: 

7/2015 - 6/2016 - beendet

BESCHREIBUNG:

Die Europäische Union ist stark abhängig von Soja-Importen um die Nachfrage als Tierfutter und Lebensmitteln stillen zu können. Da der Import von gentechnisch veränderterem Soja mit einer Reihe von negativen Effekten für Wirtschaft und Umwelt verbunden ist, setzt sich Donau Soja für eine Änderung der Art der Sojaproduktion und des Sojakonsums ein. Der Verein arbeitet besonders dafür, die Produktion von gentechnikfreiem Sojaanbau in Europa zu steigern und neue Versorgungsketten von Erzeugerländern in Zentral- und Osteuropa zu den Hauptmärkten in West- und Nordeuropa aufzubauen.

Länder wie die Ukraine, Serbien, Moldau und Bosnien & Herzegowina haben umfangreiche landwirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung und langjährige Erfahrung auf dem Feld des Sojaanbaus. Mit der finanziellen Unterstützung der Austrian Development Agency (ADA) arbeitet Donau Soja seit Herbst 2013 in Serbien und Bosnien & Herzegowina an einem Aufbau stabiler Versorgungsketten um somit diesen Ländern bei der Entwicklung zu einem wichtigen und zuverlässigen Sojaerzeuger innerhalb der EU zu werden. Im Juli 2015 zog Donau Soja weiter in die Ukraine und Moldau und untersucht zurzeit Möglichkeiten, die Produktion und den Export von zertifizierter und gentechnikfreier Soja auszuweiten. Diese Studie dauerte bis Juni 2016 und wurde ebenfalls von der ADA mit 150.000,- EUR finanziell unterstützt. Der öffentliche Unterstützungsapparat, das wirtschaftliche Umfeld, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie bestehende Qualitäts- und Kontrollsysteme sind weitere Themen der Studie. Die Studie wird die weiteren Strategien und Aktivitäten von Donau Sojas weiterer Arbeit in der Ukraine und Moldau bis 2019/20 festlegen.