Donau Soja und Europe Soya Deklarationen

Eine gemeinsame Vision

Donau Soja genießt breite Unterstützung in der Politik: 15 europäische Regierungen haben die Donau Soja-Erklärung zwischen 2013 und 2015 unterzeichnet.

Die unterzeichneten Regierungen sehen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Wertschöpfung der Donauregion und den Wert einer verbesserten und unabhängigen Proteinversorgung Europas.

Die Europe Soya Deklaration wurde im Januar 2018 unterzeichnet. Sie soll den Sojaanbau in Europa als einen Schritt zur Erreichung der UN Sustainable Development Goals (SDGs, Nachhaltigkeitsziele) fördern. Die Schweiz trat im Januar 2019 bei, wodurch die Zahl der Länder der Europe Soya Deklaration 19 erreichte.

24 LANDWIRTSCHAFTSMINISTER EUROPAS UNTERZEICHNEN DIE DONAU SOJA DEKLARATION ODER DIE EUROPE SOYA DECLARATION

DONAU SOJA DEKLARATION

Ukraine, Kroatien, Serbien, Schweiz, Bosnien und Herzegowina, Republika Srpska, Ungarn, Bulgarien, Slowenien, Slowakei, Rumänien, Polen, Moldawien, Deutschland und Österreich kooperieren im Donau Soja Programm, um die Wertschöpfungskette in der Donauregion zu stärken und eine unabhängige Proteinversorgung für Europa zu schaffen. Das Ziel ist die Propagierung des Sojaanbaus als Teil einer nachhaltigen Fruchtfolge.

Die unterzeichnete Donau Soya Deklaration ist hier zu finden. (DE)

Unterzeichnet von

2015

Ukraine, Vizeministerin Vladislava Rutytska
Slowakei, Staatssekretärin Magdaléna Lacko-Bartošová

2014

Moldawien, Minister Vasile Bumacov
Polen, Minister Stanisław Kalemba

2013

Bulgarien, Vize-Minister Byurhan Abazov
Rumänien, Staatssekretär Achim Irimescu
Kroatien, Minister Tihomir Jakovina
Österreich, Bundesminister Nikolaus Berlakovich
Schweiz, Staatssekretär Bernard Lehmann
Serbien, Staatssekretär Danilo Golubović
Slowenien, Minister Franc Bogovič
Ungarn, Staatssekretär György Czerván
Bosnien und Herzegowina, Vize-Premierminister Jerko Ivanković-Lijanović
Republika Srpska, Bosnien und Herzegowina, Ministerialberater Miljan Erbez
Deutschland, Bayerischer Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

EUROPE SOYA DEKLARATION

Die Europe Soya Deklaration möchte den Sojaanbau als einen Schritt bei der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen, vor allem bei der Verbesserung der weltweiten Lebensmittelversorgung und nachhaltigen Ressourcennutzung.

Eiweißpflanzen wie Soja spielen in der europäischen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie eine bedeutende Rolle. Europa importiert zusammengerechnet etwa 40 Millionen Tonnen Soja jedes Jahr, vor allem aus Übersee, wodurch Europa sich von einer nicht-europäischen Proteinversorgung abhängig gemacht hat. In Europa werden auf nur 2 bis 3% der Felder Eiweißpflanzen angebaut. Allerdings gibt es große Gebiete, die für den Anbau von Eiweißpflanzen geeignet wären, insbesondere in Zentral – und Osteuropa, wo zurzeit nur wenige Kulturen über das Jahr angebaut werden. Wenn verstärkt Pflanzen wie Soja, Erbsen oder Ackerbohnen gezogen würden, könnten die Bauern mehr Diversität auf ihre Felder bringen und ihre Ernte als Tierfutter nutzen. Dadurch würde die Abhängigkeit von Futtermittelimporten aus Übersee reduziert und Möglichkeiten für die ländliche Entwicklung geschaffen werden.

Zur unterzeichneten Europe Soya Deklaration geht es hier. (EN)

Unterschriften

2019

Schweiz, Guy Parmelin

2018

Kosovo, Nenad Rikalo
Moldawien, Iurie Usurelu
Mazedonien, Ljupco Nikolovski
Montenegro, Milutin Simovic

2017

Deutschland, Christian Schmidt
Italien, Maurizio Martina
Rumänien, Danut Alexandru Potor
Luxemburg, Fernand Etgen
Slowakei, Gabriel Csicsai
Ungarn, Dr Sándor Fazekas
Frankreich Stéphane Travert
Finnland, Jari Leppä
Polen, Ryszard Zarudzki
Slowenien, Dejan Židan
Niederlande, Aldrik Gierveld
Österreich, Andrä Rupprechter
Griechenland, Evangelos Apostolou
Kroatien, Tomislav Tolušić

weiter zur Donau Soja Protein Strategie »