ERSTVERARBEITER

Sie verarbeiten Soja und wollen Donau Soja Bohnen verarbeiten und zertifzieren?

Donau Soja Bohnen müssen von Donau Soja zertifizierten Händlern oder Lagerstellen stammen oder von Landwirten sein, die Gentechnik-freie Bohnen ​ in der Donau Region anbauen oder stammen. Ge​​naueres lesen Sie in unserem Donau Soja Standard oder unseren Donau Soja Richtlinien (Erstverarbeitung).

Als Verarbeiter gilt jeder Betrieb, der Donau Soja Sojabohnen das erste Mal wesentlich verändert.

Allgemeine Anforderungen:

  • Abschluss eines „Donau Soja Erstverarbeiter Vertrags"
  • Mitgliedschaft im Verein Donau Soja
  • Direkt beauftragte Kontrolle – DS-Zertifizierung
  • Erstellung von Rückstellmustern zu jeder übernommenen und ausgelieferten DS Transporteinheit (mind. 1x pro 100 Tonnen)
  • Durchführung von GVO-Schnelltests je DS Transporteinheit (mind. 1x pro 100 Tonnen) im Wareneingang
  • Dokumentation von allen An- und Auslieferungen
  • Monatliche Mengenmeldung an die Donau Soja Organisation bzw. an die vertraglich gebundene Kontrollstelle
  • Betreiben eines betriebsinternen QM-Systems zur Vermeidung von GVO Verunreinigungen

ÖLMÜHLEN UND TOASTER:

  • Zusätzliche Zertifizierung nach einem der folgenden QS-Systeme:  AMA Pastus+, QS, GMP+, SFPS oder QSGF
  • Zeitliche Trennung GVO/non-GVO mit Einzelfall-Genehmigung möglich

 Ölmühlen: Salmonellenmonitoring verpflichtend

 

Sonderformen:

  • Bäuerlicher Erstverarbeitungsbetrieb
  • Übertragung/Überbindung von Verantwortlichkeiten des Erstverarbeiters auf andere Systemteilnehmer (insbesondere Händler)