Richtlinien für die Zertifizierung von Donau Soja und Europe Soya

​​​Die Donau Soja und Europe Soya Richtlinien​ basieren auf einer lückenlosen Zertifizierung der Donau Soja und Europe Soya Ware vom Feld bis zum Verbraucher. Die Zertifizierung der teilnehmenden Betriebe durch eine externe, vom Verein Donau Soja zugelassene Kontrollstelle​, beginnt bei der ersterfassenden Lagerstelle und endet beim Vermarkter. Alle dem Sojaproduktionsbetrieb nachgelagerten Betriebe, die am Donau Soja und Europe Soya System teilnehmen, müssen einen Kontrollvertrag mit einer Donau Soja Kontrollstelle abschließen und zertifiziert werden (z.B. Lagerstelle, Handelsbetrieb, Erstverarbeiter, Mischfutterwerke, Tierhalter, Vermarkter). Bei Sojaproduktionsbetrieben (Landwirte) ist nicht in jedem Fall eine Zertifizierung notwendig (abhängig von der Risikostufe), jedoch wird durch das Unterzeichnen der Selbstverpflichtungserklärungen die Einhaltung der Donau Soja bzw. Europe Soya Anforderungen bestätigt.

Zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit wird ein System der Chargenzertifizierung geführt. Die Chargenzertifikate werden üblicherweise bei der ersterfassenden Lagerstelle ausgestellt und begleiten die Ware bis zum Erstverarbeitungsbetrieb. Es ist besonders darauf zu achten, dass der Ein- und Verkauf von Donau Soja und Europe Soya Sojabohnen nur mit gültigem Chargenzertifikat zu erfolgen hat, da ansonsten die Sojabohnen nicht als Donau Soja bzw. Europe Soya Ware anerkannt werden können. 

Neben den allgemeinen Anforderungen sehen die Richtlinien detaillierte Anforderungen für die folgenden Betriebsfunktionen vor:

Sojaproduktionsbetrieb

Sojalagerstelle und Ersterfasser

Sojahandelsbetrieb

Sojaerstverarbeitungsbetrieb

Mischfutterwerk

Sojaverarbeitungsbetrieb bis Vermarkter (Labelnutzer | Tierhalter)

Transport und Reinigung

 

Sie finden alle entsprechenden Dokumente in unserem DOWNOLAD Bereich.